In der Kategorie „Service“ erreichte
KLICKFILM UG (haftungsbeschränkt), eine Ausgründung der AG Corporate Semantic Web an der Freien
Universität Berlin, in der Abschlussrunde des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) den dritten Platz. Felix Daub, Falko Daub und Michael Bingel von KLICKFILM haben bereits
ein Büro in einem der fünf Gründerhäuser auf dem Campus der Freien
Universität und werden dort von ihrem Mentor Prof. Dr. Adrian Paschke betreut. Mit der Software von KLICKFILM können Zuschauer online,
mobil und im Digital-TV einzelne Objekte wie Kleidung, Möbel, aber auch
Darsteller, Musik und anderes direkt im Film anklicken und passende
Informationen dazu abrufen. Diese werden über ein semantisches
Datensystem vollautomatisch verknüpft und bleiben dadurch aktuell. So
entscheiden die Zuschauer selbst, wann sie welche Werbung sehen wollen.
Werbetreibende vermeiden Streuverluste und können ihr Budget effektiver
einsetzen. Medienanbieter erhalten ein tragfähiges System zur
Refinanzierung von Digitalinhalten.
Der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) ist deutschlandweit
der größte seiner Art. Der Wettbewerb unterstützt Gründer in drei
Etappen auf ihrem Weg von der Idee zum Konzept. Insgesamt wurden in
diesem Jahr 683 Businesspläne eingereicht. Organisiert wird der
Wettbewerb von der Investitionsbank Berlin (IBB), der Investitionsbank
des Landes Brandenburg (ILB) und der Vereinigung der
Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB).